Aktuelles

Aktuelle Neuigkeiten zu den Themen Flucht, Asyl, Menschenrechte und Gesundheit sowie Meldungen aus dem Zentrum ÜBERLEBEN finden Sie auch auf Twitter.
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15. Dezember 2016: Resolution der Generalversammlung des International Rehabilitation Council for Torture Victims (IRCT)

Vom 4. bis 9. Dezember fand die fünfte Generalversammlung des IRCT in Mexico statt. Ihren Abschluss fand die sechstäglige Fachtagung der 152 Rehabilitationszentren für Folteropfer mit der Niederschrift allgemeiner Vorsätze und Beschlüsse. Die Inhalte der Resolution sind hier zu finden:

>>> Mexico Consensus

30. November 2016: Ergebnis der 18. Kunstauktion zugunsten der Überleben – Stiftung für Folteropfer

In der IHK Berlin boten Kunstliebhaber/innen traditionell am ersten Advent um die Wette, um die Arbeit der Überleben – Stiftung für Folteropfer zu unterstützen. Auch in diesem Jahr hatten namenhafte Künstler wie El Bocho, Rainer Fetting, Thomas Florschuetz, Barbara Klemm und Barbara Quandt sowie zahlreiche Galerien Kunstwerke zur Verfügung gestellt, die bereits einige Tage vorher im Foyer des Ludwig-Erhard-Hauses ausgestellt wurden.

>>> Pressemitteilung_Auktionsergebnis

21. November 2016: Pressemitteilung – 18. Benefizauktion zugunsten der Überleben – Stiftung für Folteropfer am 27.11.2016 im Ludwig-Erhard-Haus der IHK Berlin

Kunstschaffende und Kunstliebhaber_innen engagieren sich für Opfer von Folter, Flucht und Verfolgung, die im Zentrum ÜBERLEBEN einen Ort der Zuflucht finden.

>>> Pressemitteilung_18. Kunstauktion

02. November 2016: Jahresbericht 2015 des Zentrum ÜBERLEBEN veröffentlicht

Auch 2015 standen wir in Deutschland vor der großen Herausforderung, die Schutzsuchenden in unsere Gesellschaft zu integrieren, ihnen echte Perspektiven und die Chance auf eine menschenwürdige Zukunft zu bieten. Im aktuellen Jahresbericht sehen Sie, was das Zentrum ÜBERLEBEN hierfür leistet.

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26.Oktober 2016: Merkblatt für Behandlungsmöglichkeiten von traumatisierten Geflüchteten veröffentlicht

Das Zentrum ÜBERLEBEN hat, gefördert durch Gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), ein Merkblatt für niedergelassene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu Behandlungsmöglichkeiten von traumatisierten Geflüchteten herausgebracht. Die psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung geflüchteter Menschen wird in Deutschland bisher zu großen Teilen von über 30 psychosozialen Zentren übernommen, die sich auf diese besondere Gruppe spezialisiert haben. Aufgrund der hohen Zahl Schutzsuchender aus Kriegs- und Krisengebieten wächst der Bedarf an psychotherapeutischer, psychologischer und auch psychiatrischer Versorgung. Der Behandlungsrahmen der Psychotherapie mit Geflüchteten ist für viele Therapeutinnen und Therapeuten ungewohnt. Das Merkblatt für niedergelassene Psychotherapeut/innen soll die nötigen Basisinformationen und damit Sicherheit im Umgang mit den besonderen Bedürfnissen der Zielgruppe vermitteln.

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25. Oktober 2016: Behandlungszentrum für Folteropfer e. V. in gemeinnützige GmbH umfirmiert

Seit dem 21. September 2016 firmieren die Geschäftsabteilungen des Behandlungszentrums für Folteropfer e. V. (bzfo e. V.) einschließlich des Zentrums für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste als Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH. In der Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH wird das breite Angebot von psychologischer Behandlung, integrativen Maßnahmen und Qualifizierungsmöglichkeiten für traumatisierte Geflüchtete sowie für Migrantinnen und Migranten zusammengefasst. Aus vereinsrechtlichen Gründen und nach der jüngsten Rechtsprechung des Kammergerichts wurde es notwendig, alle Geschäftstätigkeiten des Vereins bzfo e. V. in die neue Rechtsform der gemeinnützigen GmbH zu überführen.

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14. September 2016: Forderungspapier des BNS an die Berliner Politik

Das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (BNS) setzt sich seit 2008 für die Verbesserung der Aufnahmebedingungen und Versorgung von Geflüchteten mit besonderen Bedarfen im Sinne der EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU ein. Neben der Aufnahmerichtlinie sind auch in völkerrechtlich verbindlichen Verträgen, wie die Kinderrechts-, Behindertenrechte- und Menschenrechtskonvention, besondere Rechte der Geflüchteten mit besonderen Bedarfen kodifiziert. Diese Rechte gelten für alle Personen, unabhängig von ihrer Nationalität und müssen daher auch für Personen aus sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ gewährleistet sein. Dazu formuliert das BNS folgende Forderungen an die Politik:

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08. August 2016: Fortbildung zum Umgamg mit Trauma und Flucht am 09. September

Was ist ein Trauma? Wie sieht die Situation der Geflüchteten in Berlin aus und wie soll mit Menschen die aufgrund von Fluchterfahrungen traumatisiert sind, umgegangen werden? Bei der ganztägigen Veranstaltung des Behandlungszentrum für Folteropfer (bzfo) und der Clearingstelle – Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz der Stiftung SPI werden nicht nur allgemeine Informationen zum Thema Flucht und Trauma gegeben, auch die rechtlichen Rahmenbedingungen sowohl für Erwachsene als auch für junge Menschen werden in parallel laufenden Vorträgen erläutert. Das Angebot richtet sich an Ärzte/-innen, Psychotherapeuten/-innen, Sozialarbeiter/innen, Lehrer/innen, Mitarbeiter/innen von Jugendhilfe- und Clearingeinrichtungen sowie Unterkünften für Geflüchtete. Anmeldungen sind hier bis zum 26. August 2016 möglich.

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22. Juli 2016: Start des Sommerfilmcamps 2016 für geflüchtete Jugendliche

Vom 21. bis 27. Juli 2016 werden 12 bis 14 junge Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahren am Sommerfilmcamp des Zentrums für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste (zfm) teilnehmen. Sie sind u.a. aus Afghanistan, Syrien, Albanien, der Türkei, Iran und Somalia nach Deutschland geflüchtet. Ein Großteil der Jugendlichen hat bereits Erfahrung mit Kultur- und Medienbildung. Andere versuchen sich zum ersten Mal als Filmemacher/innen. Im Sommerfilmcamp können sie die Drehbücher selbst entwickeln, übernehmen die Kameraführung und sind zuständig sowohl für die Regie als auch das Schauspielern.
>>> Mehr Informationen in der Pressemitteilung zum Sommerfilmcamp 2016

02. Juni 2016: Bundespräsident traf Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung im bzfo

Am 2. Juni besuchten der Bundespräsident und Daniela Schadt das bzfo. Dabei tauschten sie sich aus mit schwer traumatisierten Frauen, jungen Menschen in der Ausbidung und Mitarbeitenden. Bundespräsident Gauck betonte, dass das Zentrum nicht nur therapeutische Unterstützung, sondern aktive Lebenshilfe leiste. >>> Zur Pressemitteilung

01. Juni 2016: Neues Angebot in den Räumen des bzfo – DRK Berlin eröffnet vierte Migrationsberatungsstelle

Am 1. Juni 2016 eröffnet der Landesverband Berliner Rotes Kreuz seine vierte Migrationsberatungsstelle in den Räumen des Behandlungszentrums für Folteropfer (bzfo) in der Turmstraße in Moabit. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist ein bundesfinanziertes Programm, das Ratsuchende mit Bleibeperspektive beim Integrationsprozess sozialpädagogisch begleitet. >>> Zur Pressemitteilung

18. Mai 2016: Regierender Bürgermeister Michael Müller zu Besuch im bzfo

Am 17. Mai besuchte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), das Behandlungszentrum für Folteropfer (bzfo) im Zentrum ÜBERLEBEN. Mit Geschäftsführerin Dr. Mercedes Hillen sprach er über die psychosozialen, psychotherapeutischen und integrationsfördernden Versorgungsangebote für traumatisierte geflüchtete Menschen in Berlin. Müller sagte: "Durch seine Arbeit leistet das Behandlungszentrum einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen. Hier kann man mit den zum Teil entsetzlichen Erlebnissen dieser Menschen umgehen und konkret helfen. Die Arbeit des Behandlungszentrums ist wichtig und wertvoll." >>> Zur Pressemitteilung

11. Mai 2016: Besuch des IRCT-Generalsekretärs

Victor Madrigal-Borloz, Generalsekretär des International Rehabilitation Council for Torture Victims (IRCT), war zu Gast im Behandlungszentrum für Folteropfer im Zentrum ÜBERLEBEN. Madrigal-Borloz lobte besonders den vielseitigen Ansatz des Zentrums, welcher sich durch eine einzigartige Kombination aus Rehabilitation und Integration von Menschen mit Gewalterfahrungen auszeichne. Zudem betonte er die Relevanz des aktiven Vernetzens von Behandlungszentren weltweit. Alle Zentren sollten sich demnach als ein Teil einer globalen Bewegung verstehen.

10. Mai 2016: Pressemitteilung Flüchtlingsrat Berlin:
Systematische Ausgrenzung statt Inklusion

Der Flüchtlingsrat Berlin berichtet in seiner aktuellen Pressemitteilung über die weiterhin prekäre Situation für geflüchtete Menschen. Bis zu 50 Personen schicke das LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin) täglich in die Obdachlosigkeit. Im März hatte der Berliner Senat den Tagessatz für Unterbringung von 50 auf 30 Euro gekürzt. Viele Hostelbetreiber/innen lassen sich darauf nicht ein – auch die Zahlungsrückstände des LaGeSo sind eine Abschreckung für sie. Anstatt sozialen Wohnraum zu schaffen, würden Menschen in Massenunterkünften wie Turnhallen geschickt. Dies sei als kurzzeitige Notlösung akzeptabel, aber nicht als Dauerzustand. Zusätzlich führen rare Kita- und Schulplätze zur Ausgrenzung.
>>> Pressemitteilung Flüchtlingsrat Berlin

9. Mai 2016: Im Rollstuhl bis Dortmund - Die Odyssee behinderter Flüchtlinge. Bericht vom [INKLUD:MI] Netzwerkkongress

Auf dem [Inklud:Mi] Netzwerkkongress in Dortmund ging es am 3. Mai 2016 um Themen rund um die besondere Situation von Zugewanderten mit Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen. Unter den Teilnehmenden war mit Sven Veigel auch das Zentrum für Migrationsdienste (zfm) vertreten. Veigel thematisierte die Rahmenbedingungen der EU Asylrichtlinien und stellte Konzepte zur schnellen Bedarfserfassung in der Flüchtlingshilfe vor. >>> Zum gesamten Artikel

18. April 2016: "Wie gehen andere europäische Länder mit Flüchtlingen um?" – Übersicht des MEDIENDIENSTES-INTEGRATION

Es gibt keine einheitliche europäische Asylpolitik. Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat ein >>> Informationspapier und eine >>> Infographik erstellt, die unterschiedliche Entwicklungen in sechs europäischen Ländern aufzeigen.

23. März 2016: Online-Plattform zur Gesundheitsversorgung geflüchteter Menschen

Medibüros/Medinetze in Deutschland haben eine neue Internetplattform rund um das Thema Gesundheitsversorgung für geflüchtete Menschen ins Leben gerufen. Fragen zur Gesundheitskarte, zu Krankenscheinen, zu gesetzlichen Grundlagen oder zu den EU-Aufnahmerichtlinien werden hier geklärt. Sowohl Ärzt/innen, die Öffentlichkeit als auch Akteure der Flüchtlingsarbeit können sich informieren. >>> Onlineplattform

15. März 2016: Direktor der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) im bzfo

Direktor Prof. Michael O'Flaherty traf bei seinem Auftaktbesuch in Berlin Mitarbeitende des Behandlungszentrums. Sie unterhielten sich u.a. über die Akutversorgung von neu Angekommenen, über die geplante App zur psychosozialen Hilfe für Menschen auf der Flucht und über das Berliner Netzwerk für besonders Schutzbedürftige (BNS). Prof. O'Flaherty bot an, sich für die wichtige Arbeit psychosozialer- und Behandlungszentren einzusetzen. Die Agentur berät u.a. die Organe der Europäischen Union. FRA-Bericht zum Berlin Besuch von Prof. O´Flaherty >>>

22. Februar 2016: EU Kommisions-Generaldirektor informiert sich über Kursangebote des zfm

Michel Servoz, Generaldirektor der EU Kommision für Beschäftigung, Soziales und Integration, traf am am 22. Februar Mitarbeitende und Kursteilnehmer/innen der kaufmännischen Kurse des zfm. Dabei informierte er sich über berufliche Biographien der Teilnehmenden und ihren Weg in den Arbeitsmarkt. Im direkten Gespräch wurden Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Arbeitsmarktintegration thematisiert. So konnten einige Kursmitglieder ihre Anliegen mit Herrn Servoz teilen. Dieser war zu einer Auftaktveranstaltung des Eu­ro­päi­schen Hilfs­fonds für die am stärks­ten be­nach­tei­lig­ten Per­so­nen (EHAP) in Berlin. Während seines Aufenthalts wollte er sich über ein durch den Europäischen Sozialfonds unterstütztes Projekt im Bereich der Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF) in den Arbeitsmarkt informieren. In Kooperation mit bridge (Berliner Netzwerk für Bleiberecht) setzt sich das zfm für die Arbeitsmarktintegration von Bleibeberechtigten und geflüchteten Menschen ein. Besonderer Dank gilt Sebastian Petrov und Vincent Sünderhauf bei der SEOsupport GmbH, die das zfm tatkräftig unterstützt und das Treffen in ihren Räumlichkeiten ermöglicht haben.

17. Februar 2016: Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) veröffentlicht Broschüre "Flüchtlinge in unserer Praxis"

Diese Broschüre richtet sich an ÄrztInnen aller Fachrichtungen, Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, die in ihrer Praxis Flüchtlinge behandeln oder behandeln wollen. Sie informiert über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland, darüber, wie sich traumatische Erlebnisse bei Flüchtlingen auf die Gesundheit und das alltägliche Leben auswirken können und wie dies die ärztlichen und psychotherapeutischen Beziehungen beeinflussen kann. Sie liefert Informationen zu Rahmenbedingungen der Behandlung, die es zu berücksichtigen gilt, wie den Aufenthaltsstatus und die damit einhergehende Kostenträgerschaft für ärztliche, psycho-therapeutische und auch Dolmetscherleistungen. Zudem enthält sie weiterführender Links zu Informationsmaterialen für BehandlerInnen und PatientInnen sowie zu spezialisierten Beratungs- und Informationsstellen. Broschüre herunterladen >>>

9. Februar 2016: Nicht jede/e ist traumatisiert – aber jede/r traumatisierte Geflüchtete braucht Unterstützung

Die Psychotherapeutenkammer (PtK) Berlin fordert, dass psychotherapeutische Behandlung in das Asylverfahren integriert wird. In einer Pressemitteilung erläutert die PtK, dass die Orientierung der Finanzierung psychosozialer Hilfen nicht an der Bedürftigkeit, sondern am Status geflüchteter Menschen erflogt. Bei klarem Aufenthaltsstatus ist jedoch die Bewilligung der Kostenübernahme von Dolmetscher/innen nicht gedeckt. Die Nichtberücksichtigung von Gutachten durch Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen bei der Abschiebung ist ebenfalls ein Kritikpunkt. Das bzfo schließt sich dieser Kritik an. Weitere Kritik und Forderungen der PtK-Kommission zur psychosozialen Versorgung geflüchteter Menschen >>>

3. Februar 2016: Bundeskabinett beschließt Asylpaket II

Heute morgen hat das Bundeskabinett verschärfte Asylregeln beschlossen. Kernpunkte sind beschleunigte Asylverfahren für Antragsteller/innen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten und die Bennenung nordafrikanischer Staaten als sichere Herkunftsstaaten. Zudem werden der Familiennachzug subsidiär Geschützter für zwei Jahre ausgesetzt sowie Abschiebungshindernisse aubgebaut. Eine Posttraumatische Belastungsstörung, an der viele der Patient/innen des bzfo erkrankt sind, wird nunmehr nicht ohne weiteres als Abschiebungshindernis anerkannt. Fachkundige psychologische Gutachten erhalten keine Berücksichtigung bei der Durchführung einer Abschiebung. Lediglich qualifizierte ärztliche Bescheinigungen können eingereicht werden. Das Behandlungszentrum für Folteropfer kritisiert diese Regelungen.

20. Januar 2016: Ramona Pop, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, informiert sich über Behandlung neu eingereister Geflüchteter

"Beim Besuch des Behandlungszentrums für Folteropfer (bzfo) konnte ich mich vor Ort überzeugen, welch wichtigen Beitrag das Zentrum gerade auch bei der Behandlung von ankommenden Geflüchteten leistet. Viele von ihnen sind durch Angst und Gewalt stark traumatisiert und benötigen ärztliche Hilfe. Mit ihrem Programm zur frühzeitigen Akutversorgung wird den Menschen hier im bzfo unbürokratisch und schnell geholfen. Doch die Kapazitätsgrenzen sind erreicht. Darum ist es wichtig, die Therapieplätze in der Akuthilfe zeitnah auszubauen. Denn qualifizierte Hilfsangebote sind die Grundlage, um den Schwersttraumatisierten eine menschenwürdige Perspektive zu ermöglichen,“ so Frau Pop. Bei Ihrem Rundgang im Zentrum sprach sie unter anderem mit der Geschäftsführerin und Ärztlichen Leiterin Dr. Mercedes Hillen und dem Leiter der Tagesklinik im bzfo, Dr. Ferdinand Haenel.

20. Januar 2016: ASYLPAKET II STOPPEN! Keine Einschränkung fairer Asylverfahren

Die Bundesregierung will mit dem neuesten Asylpaket noch mehr Menschen noch schneller abschieben – selbst dann, wenn sie körperlich oder psychisch schwer krank sind und eine Abschiebung für sie potentiell lebensbedrohlich ist.Der Dachverband der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), das bzfo, Pro Asyl und weitere Organisationen fordern den Stopp dieser extremen Einschränkung. Lesen Sie mehr auf der BafF Webseite >>>

13. Januar 2016: Asylgeschäftsstatistik 2015 – Mehr Menschen als je zuvor erhalten Schutz

Laut dem Mediendienst Integration zeigt die Asylgeschäftsstatistik 2015 des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), dass mehr Asylanträge als je zuvor bewilligt wurde. Jeder/em zweiten Antragsteller/in wurde Asyl in Deutschland gewährt. Trotz der Reformvorhaben der Bundesregierung zur Verschärfung der Asylverfahren, ist die Statisitk für 2015 eine positive Nachricht.

6. Januar 2016: Richtigstellung zur Stellungnahme vom 22. Oktober 2015

Richtigstellung zur Stellungnahme des bzfo zur Berliner Umfrage unter jungen Geflüchtete vom 22.Oktober 2015

In unserer Stellungnahme ist fälschlicherweise konstatiert, dass die durchführende Organisation der Umfrage unter der Leitung von Dr. Barbara Rath vivo heißt. Wir möchten umgehend richtig stellen, dass die durchführende Organisation der Berliner Umfrage vivi (www.vi-vi.org) heißt und es sich in der Stellungnahme um einen Schreibfehler handelt.

Wir möchten ausdrücklich klarstellen und darauf hinweisen, dass die Organisation vi-vi in keinster Weise mit der Organisation vivo international e.V. (www.vivo.org) in Zusammenhang steht. Wir bitten um Entschuldigung falls es aufgrund des Schreibfehlers zu Verwechslungen gekommen ist.

10. Dezember 2015: Tag der Menschenrechte – bzfo und zfm fordern schnellere Versorgung Traumatisierter

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte fordern das Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin (bzfo) sowie das Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste (zfm) Folter entschlossener zu bekämpfen und geflüchtete Menschen besser zu unterstützen. Mehr Informationen in der Pressemitteilung des bzfo >>>

3. Dezember 2015: Sensationeller Erfolg! 17. Kunstauktion erlöst 158.400 Euro

Am ersten Adventssontag ersteigerten rund 300 Kunstbegeistere Werke zugunsten traumatisierter Geflüchteter. Die Begrüßungsrede in der IHK hielt langjähriges Beiratsmitglied Werner Gegenbauer. Mit Witz, Charme und seiner geschätzten Expertise brachte Auktionator Prof. Dr. Peter Raue die Kunstwerke für hohe Summen unter den Hammer. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung >>>

2. Dezember 2015: Refugees Welcome!  Newsletter 4-2015 des Zentrums ÜBERLEBEN

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums erleben durch die unmittelbare Nähre zur Zentralen Aufnahmestelle in Berlin den bedrückenden Alltag der Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, mit. Sie sagen, "Refugees Welcome!" und engagieren sich im und um das Zentrum. Lesen Sie Berichte über das auf dem LaGeSo-Gelände organisierte "Opferfest", die "Kältehilfe" auf dem Gelände und über unsere Angebote zur schnellen Akutversorgung von neu Eingereisten. Auch über die Lesung mit Benno Fürmann erfahren Sie mehr.
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23. November 2015: Pressemitteilung  17. Kunstauktion am 1. Adventssonntag zugunsten der Stiftung Überleben

Zum 17. Mal findet am 29. November die Kunstauktion in den Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer (IHK) statt. Die Erlöse kommen der Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer e. V. und somit dessen Patientinnen und Patienten zugute. Am 1. Adventssonntag werden unter Mithilfe von Auktionator Prof. Dr. Peter Raue 95 Werke von namenhaften Künstlerinnen und Künstlern versteigert. Zur Pressemitteilung >>>

22. Oktober 2015: Stellungnahme – bzfo kritisiert Befragung junger Geflüchteter auf LaGeSo-Gelände

Das bzfo distanziert sich von einer auf dem LaGeSo-Gelände durchgeführten Umfrage unter jungen Geflüchteten zu ihrer physischen und psychischen Gesundheit und traumatischen Erlebnissen. Das bzfo kritisiert dabei vor allem die Nichteinhaltung ethischer Richtlinien.  Stellungnahme bzfo >>>

15. Oktober 2015: Pressemitteilung – Menschenunwürdige Zustände am LaGeSo

Das bzfo kritisiert die seit Monaten anhaltenden Zustände auf dem Gelände des Landesamts für Gesundheit und Soziales Berlin (LaGeSo). Das Zentrum schließt eine Retaumatisierung durch unzureichende Versorgung und Sicherheit nicht aus. Intransparente Verfahren und eine schlechte Informationspolitik erschweren die Situation zusätzlich. Wird die neue Zentrale Aufnahmestelle an der Bundesallee Besserung bewirken? Zur Pressemitteilung >>>

16. September 2015: Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert die Verbesserung der Versorgung traumatisierter Geflüchteter durch:

 

  • Qualifizierte Gutachter/innen in den Sozialämtern
  • eine Ermächtigung von Flüchtlingszentren
  • die Finanzierung von Dolmetscher/innenleistungen
Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der BPtK >>>

 

17. August: Artikel auf Deutsche Welle: bzfo dokumentiert Gewalt an EU-Außengrenzen

Mechthild Wenk-Ansohn, Leiterin der Ambulanten Abteilung für Erwachsene zufolge führe das Dublin-Verfahren zum systematischen Gebrauch von Gewalt an den EU-Außengrenzen. Patientinnen und Patienten des bzfo berichteten über mutmaßliche Verstöße in Form von körperlicher Erniedrigung und massivem psychischem Druck. Artikel auf Deutsche Welle in Englisch >>>

13. Juli 2015: Dramatische Einschnitte der gesundheitlichen Versorgung  traumatisierter Flüchtlinge durch Psychosoziale- und Behandlungszentren – trotz weltweit zunehmender  Zahlen

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BAfF) warnt vor massiven Einschnitten der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen. Besonders betroffen sind Psychosoziale- und Behandlungszentren die auf die Arbeit mit traumatisierten Menschen spezialisiert sind. Die BafF hat ihre Aufforderung zur Sicherstellung der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung Geflüchteter in Deutschland zusammengefasst. Diese können Sie hier nachlesen >>>

7. Juli 2015: bzfo unterzeichnet Berliner Erklärung: Menschenwürde bei der Altersfeststellung wahren

Das Alter von minderjährigen Flüchtlingen wird durch ungenaue medizinische Maßnahmen wie der Untersuchung von äußerlichen Geschlechtsorganen geschätzt. Die Betroffenen unterschreiben die Einwilligung zu diesen Maßnahmen oft unter Druck und ohne Kenntnis über die Tragweite der Ergebnisse. Das bzfo lehnt diese Maßnahmen ab, und fordert statt aufwändiger, teurer und ungenauer Altersdiagnostik eine umfassende Jugendvorsorgeuntersuchung, die eine ganzheitliche Einschätzung der Reife unterstützt. Lesen Sie hier die Erklärung >>>

26. Juni 2015: Internationaler Tag zur Unterstützung von Folteropfern – Podiumsdiskussion "Ziemlich beste Freunde? Deutschland. Wirtschaft. Folterstaaten

Mechthild Wenk-Ansohn vom Behandlungszentrum für Folteropfer diskutierte am 26. Juni 2015 gemeinsam mit Amnesty-Generalsekretärin Selmin Çalışkan und dem Rechtsanwalt von Murat Kurnaz, Bernhard Docke. Die Podiumsdiskussion wurde moderiert von Ines Pohl, damalige Chefredakteurin der taz. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Bundesregierung mit Folterstaaten stand zur Debatte. Es würden keine rechtlichen Maßnahmen auf diese Kooperationen folgen. Die Vertreterin des bzfo wies auf die Gewalt auf dem Fluchtweg und den Außengrenzen hin, und bemängelte die geringen therapeutischen Möglichkeiten in Deutschland. Lesen Sie hierzu die Amnesty Pressemitteilung >>>

18. Juni 2015: UNHCR veröffentlicht neue Flüchtlingszahlen

Weltweit sind circa 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Das belegt der heute veröffentlichte statistische UNHCR-Jahresbericht "Global Trends". Noch nie hat das Hochkommissariat der Vereinten Nationen höhere Zahlen dokumentiert. Die Dringlichkeit der weltweiten Situation lässt sich an der Steigerung der Zahlen von 2013 auf 2014 messen. Dieser war der höchste verzeichnete Anstieg innerhalb eines Jahres. In 2014 mussten im Durchschnitt 42.500 Menschen täglich vor Kriegen und Verfolgung fliehen. Pressemitteilung, Jahresbericht und Statistiken des UNHCR finden Sie hier...

10. Juni 2015: MIPEX-Studie zeigt: Deutschland macht Fortschritte in der Integrationspolitik

Deutschland steigt im internationalen "Migrant Integration Policy Index" weiter auf. Dieser zeigt, dass die zunehmende Empfindung von Deutschland als Einwanderungsland zur Verbesserungen für Migrant/innen, besonders auf dem Arbeitsmarkt und bei der Einbürgerung, führt. Jedoch üben Expert/innen auch Kritik an der bestehenden Bildungsungleichheit und der mangelnden Erfassung von rassistischen Straftaten. Integration müsse ganzheitlich gedacht werden. Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier...

20. Juni 2014: Weltflüchtlingstag und neuer UNHCR-Bericht 

Laut UNHCR befinden sich über 50 Millionen Menschen heute auf der Flucht. Diese Zahl ist immer noch am steigen. Besonders Menschen in Syrien, Zentralafrika, und dem Südsudan sind gezwungen ihre Häuser zu verlassen. Der neue UNHCR-Bericht, der jedes Jahr zum Weltflüchtlingstag erscheint, berichtet über die Folgen von Krieg, Gewalt und Flucht.
Lesen Sie mehr dazu hier >>>

Juni 2014:  Elternbildung – Familienarbeit – Generationendialog

Zum Verbands-übergreifenden Fachtag zum Thema  Soziokulturelle Arbeit mit Flüchtlingen und anderen Migrantengruppen  am 24. Oktober 2013 in Berlin können Sie ab sofort die Tagungsdokumentation herunterladen >>>

Mai 2014: Deutschland positioniert sich als wichtiges Einwanderungsland in Europa

Das 5. Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) entkräftet die negative Integrationsdebatte der Medien. 5.660 Personen mit und ohne Migrationshintergrund bewerten Migration und Integration positiver als im letzten Jahr. Der Bericht lobt Deutschlands Öffnung für Fachkräfte aus dem Ausland. Dennoch gilt Bildung als „zentrale integrationspolitische Baustelle“, sowie die mangelnde Chancengleichheit auf Arbeits- und Wohnungsmarkt für Migranten und Migrantinnen. Alle Ergebnisse mit Beispielen und Handlungsempfehlungen stehen hier zum Nachlesen bereit.

Februar 2014: Forum Menschenrechte fordert umfassende Rehabilitation und Versorgung für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Das Grundgesetz schützt nicht nur die Würde des deutschen Staatsbürgers, so das Bundesverfassungsgericht. Folglich muss auch Flüchtlingen ein Leben in Würde ermöglicht werden. Dabei muss insbesondere die Situation von besonders schutzbedürftigen Personen verbessert werden. Das Forum Menschenrechte fordert daher ein umfassendes Konzept für Rehabilitation und Versorgungsstrukturen, das seelisch kranken, traumatisierten Menschen, Überlebenden von Folter und schweren Menschenrechtsverletzungen gerecht wird.
Lesen Sie hier das vom Forum Menschenrechte ausgegebene Positionspapier... 

Dezember 2013: Bundespräsident legt in seiner Weihnachtsansprache den Schwerpunkt auf Flucht und Vertreibung

"Wir denken auch an die Menschen, die kommen, weil sie bei uns die Freiheit, das Recht und die Sicherheit finden, die ihnen in ihren Ländern verwehrt werden", so Joachim Gauck in seiner Rede. Die vollständige Weihnachtsansprache finden Sie hier...

11. Oktober 2013: Europas menschenrechtliche Verantwortung in der Flüchtlingspolitik

Dr. Hendrik Cremer, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Institut für Menschenrechte, äußerte sich angesichts der aktuellen Flüchtlingskatastrophe von Lampedusa in einem Interview zum europäischen Flüchtlingsschutz. Cremer thematisiert hauptsächlich die (menschen-)rechtlichen Verpflichtungen, die Europa in Bezug auf die eigene Asylpolitik versäumt. Lesen Sie hier das gesamte Interview.

04. Oktober 2013: Neuankommende Asylsuchende akut von Obdachlosigkeit bedroht

In ihrer Pressemitteilung fordert der Flüchtlingsrat Berlin die Senatssozialverwaltung in Anbetracht der aktuellen Situation in den Sammelunterkünften und der Unterbringungsproblematik zu sofortigem Handeln auf. Die bestehenden Unterkünfte sind bereits überfüllt, es müssen umgehend neue Kapazitäten geschaffen werden um Obdachlosigkeit zu vermeiden. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

25. April 2013: Lage der Menschenrechte in Deutschland

Am 25. April erklärte sich die Bundesrepublik Deutschland vor dem UN-Menschenrechtsrat zur Lage der Menschenrechte in Deutschland. Das Forum Menschenrechte als NGO-Netzwerk beanstandete in diesem Kontext die unzureichende Umsetzung in Politikfeldern wie Asyl und Migration, die weit hinter den selbst gestellten Ansprüchen zurück steht. Scharf kritisiert wird zum Beispiel der Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die nach EU-Aufnahmerichtlinie als besonders schutzbedürftig gelten. Bisher werden Minderjährige im Asylverfahren sowie bei der Betreuung und Unterbringung wie Erwachsene behandelt. Es wird empfohlen, besonders schutzbedürftige Flüchtlinge wie unbegleitete Minderjährige und psychisch Traumatisierte nicht in Abschiebehaft zu nehmen. Viele Fragen der Staatenvertreter im UN-Menschenrechtsrat beschäftigten sich auch mit der Sorge um eine zunehmende Ausländerfeindlichkeit und der Diskriminierung von Migranten in Deutschland. Im Anschluss an die Sitzung begrüßte das Deutsche Institut für Menschenrechte daher die Zusage der Bundesregierung, den Rechten von Migranten und dem Schutz vor Rassismus in der innenpolitischen Debatte mehr Gewicht zu geben. Der Umgang mit Flüchtlingen und Migranten sowie deren Recht auf psychische Gesundheit ist auch dem zfm ein besonderes Anliegen.
Lesen Sie hier mehr...

Zur Aufzeichnung des UN Web-TV...
Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Institut für Menschenrechte...

April 2013: Ein Jahr Anerkennungsgesetz

Das vor ca. einem Jahr verabschiedete Anerkennungsgesetz ermöglicht Migrantinnen und Migranten in Deutschland, in ihrem ursprünglich erlernten Beruf zu arbeiten. Bisher sind viele weit unter ihrer Qualifikation beschäftigt. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration und Integration (SVR) erkennt den Fortschritt des Gesetzes für die Integration an, weist aber auf erhebliche Lücken hin. Weder gilt das Gesetz für alle Berufe, noch findet es bundesweit einheitlich Anwendung. Für viele Berufe wie zum Beispiel Lehrer oder Ingenieure sind die Länder zuständig. Lediglich in fünf Bundesländern sind aber bisher Anerkennungsgesetze in Kraft getreten. Zudem sind die Anerkennungsverfahren für Außenstehende nahezu undurchschaubar. Lesen Sie mehr bei Spiegel Online...

Zum Jahresgutachten des SVR gelangen Sie hier...

Februar 2013: DRK plädiert für Aufnahme syrischer Flüchtlinge in Deutschland

Das Deutsche Rote Kreuz setzt sich für die Aufnahme syrischer Flüchtlinge in der Bundesrepublik ein. In einem Brief an Außenminister Westerwelle und Innenminister Friedrich spricht sich DRK-Präsident Seiters dafür aus, Syrer nach Deutschland einreisen zu lassen, die hier bereits Verwandte haben. Er würde es zudem begrüßen, wenn sich die Bundesregierung auch auf europäischer Ebene für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen würde. - Schätzungen zufolge sind im Bürgerkriegsland Syrien zwei Millionen Menschen auf der Flucht. Mehr als 660.000 haben in den Nachbarstaaten Schutz gefunden. Nach den schweren Gefechten in der ostsyrischen Stadt Al-Schaddade haben sich rund 40.000 Einwohner in Hasaka in Sicherheit gebracht. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen teilte mit, in den vergangenen Tagen seien zusätzliche Lebensmittellieferungen dorthin gebracht worden. Mehr erfahren Sie unter www.dradio.de/nachrichten.

September 2012: Mehr Schutz für Flüchtlinge mit Behinderung - BRK-Allianz reicht Kurzbericht beim UN-Menschenrechtsrat ein

Das zfm engagiert sich stark für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge. Dabei stützen wir uns auf die EU-Richtlinien, die Mindeststandards im Umgang mit vulnerablen Flüchtlingen wie z.B. Behinderten festlegen. 78 Verbände der deutschen Zivilgesellschaft, darunter das zfm, haben als BRK-Allianz fristgemäß einen 16-seitigen Kurzbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland beim Menschenrechtsrat der UN in Genf eingereicht. Hier finden Sie weitere Informationen...

September 2012: EuGH stärkt Recht auf Asyl bei Verfolgung wegen Religion oder sexueller Orientierung

Der Europäische Gerichtshof widerspricht mit seinem Urteil der deutschen Behördenpraxis. Bei schwerwiegenden Einschränkungen und Gefahr von Übergriffen, muss ein Antragssteller als Flüchtling anerkannt werden. Lesen Sie dazu auch einen Beitrag auf zeit.de....

Juli 2012: zfm begrüßt aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Asylbewerberleistungsgesetz

"Ein großes Glück wäre, wenn ich diese Sicherheit bekommen kann, als ein Mensch, egal ob Ausländer oder Deutscher, hier leben kann", so ein Klient des Zentrums ÜBERLEBEN. In seinem Urteil vom 18. Juli hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts jetzt die derzeitigen Regelungen zu den Grundleistungen in Form der Geldleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz für verfassungswidrig erklärt, da sie nicht mit dem Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG vereinbar sind. Gegen die Menschenwürde verstoßen aber weiterhin die Versorgung Asylsuchender mit Lebensmittelpaketen und anderen Sachleistungen, die Unterbringung in Lagern sowie das Arbeitsverbot. Hier besteht weiterhin dringender Änderungsbedarf. Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts...

Juli 2012: EU will Arbeitserlaubnis für Asylbewerber nach 6 Monaten

Im ersten Jahr nach ihrer Ankunft in Deutschland dürfen Asylbewerber nicht arbeiten. Eine neue EU-Richtlinie zur Verkürzung dieses Zeitraums auf sechs Monate wird allerdings die schwierige Situation von Asylbewerbern in Deutschland kaum verbessern. Lesen Sie hier einen Beitrag der Deutschen Welle (in Englisch)...

Februar 2012: Gemeinsam gegen "Gewahrsamseinrichtung"in Berlin-Schönefeld

In einer gemeinsamen Stellungnahme mit 68 weiteren Organisationen und mehreren Einzelpersonen wendet sich das bzfo (unter dem Dach des Zentrums ÜBERLEBEN) gegen die Inhaftierung von Asylsuchenden auf dem neuen Großflughafen BER Willy Brandt und gegen die Durchführung von Asyl-Schnellverfahren. Hier gelangen Sie zur Gemeinsamen Stellungnahme Flughafenverfahren (PDF)